05.06.2026, Berlin: Tanz auf dem Vulkan

Freitag, 5. Juni 2026 um 19.00 Uhr
Österreichisches Kulturforum Berlin
Stauffenbergstraße 1 | 10785 Berlin | Deutschland
Tanz auf dem Vulkan – Eine Revue
Berlin in den 1920er Jahren: Hyperinflation, Wirtschaftskrise, soziales Elend, politische Straßenkämpfe, Dada, Bauhaus, neue Sachlichkeit, Jazz, Kabarett, überschäumende neue Kunstformen, Flucht in die Illusion von Kino und Operette.
Das alles existierte neben- und miteinander. Und mittendrin: Erwin Piscator (1893 – 1966), der legendäre Gründer des politischen und epischen Theaters. Erschüttert und traumatisiert von den Fronterfahrungen des 1. Weltkrieges will Piscator mit seinem Theater aufrütteln und die Gesellschaft verändern. In seinen heiß diskutierten Produktionen brachte er die drängenden politischen und sozialen Fragen auf die Bühne.
Wenn Geschichte sich überschlägt, ist die Bühne der beste Ort für eine ehrliche Betrachtung und die Revue der Spiegel des Wandels. Erleben Sie beim „Tanz auf dem Vulkan“ das vibrierende Berlin der Zeitenwende – mit Texten von Valeska Gert, Erich Mühsam, Erwin Piscator, Joseph Roth, Kurt Tucholksy u.a. zu Musik von Paul Abraham, Friedrich Hollaender, Mischa Spoliansky, Kurt Weill u.a.
Besetzung:
Neelam Brader, Mezzosopran
Patrick Lammer, Bariton
Christa Pillmann, Schauspiel
Masha Yulin, Klavier
Regie: Gregorij H. von Leïtis
Regieassistenz: Joshua Schubert
Konzept und Einführung: Michael Lahr von Leïtis
Unter der Schirmherrschaft von Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus
Eintritt Frei
Reservierungen sind erforderlich und können hier vorgenommen werden
Eine Veranstaltung von Elysium – between two continents e.V, und The Lahr von Leïtis Academy & Archive) in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin und dem Leo Baeck Institute New York / Berlin
08.06.2026, München: Tanz auf dem Vulkan

Montag, 8. Juni 2026 um 19.30 Uhr
Münchner Künstlerhaus
Lenbachplatz 8 | 80333 München | Deutschland
Tanz auf dem Vulkan – Eine Revue
Berlin in den 1920er Jahren: Hyperinflation, Wirtschaftskrise, soziales Elend, politische Straßenkämpfe, Dada, Bauhaus, neue Sachlichkeit, Jazz, Kabarett, überschäumende neue Kunstformen, Flucht in die Illusion von Kino und Operette.
Das alles existierte neben- und miteinander. Und mittendrin: Erwin Piscator (1893 – 1966), der legendäre Gründer des politischen und epischen Theaters. Erschüttert und traumatisiert von den Fronterfahrungen des 1. Weltkrieges will Piscator mit seinem Theater aufrütteln und die Gesellschaft verändern. In seinen heiß diskutierten Produktionen brachte er die drängenden politischen und sozialen Fragen auf die Bühne.
Wenn Geschichte sich überschlägt, ist die Bühne der beste Ort für eine ehrliche Betrachtung und die Revue der Spiegel des Wandels. Erleben Sie beim „Tanz auf dem Vulkan“ das vibrierende Berlin der Zeitenwende – mit Texten von Valeska Gert, Erich Mühsam, Erwin Piscator, Joseph Roth, Kurt Tucholksy u.a. zu Musik von Paul Abraham, Friedrich Hollaender, Mischa Spoliansky, Kurt Weill u.a.
Besetzung:
Neelam Brader, Mezzosopran
Patrick Lammer, Bariton
Christa Pillmann, Schauspiel
Masha Yulin, Klavier
Regie: Gregorij H. von Leïtis
Regieassistenz: Joshua Schubert
Konzept und Einführung: Michael Lahr von Leïtis
Unter der Schirmherrschaft von Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus
Eintritt: € 30, ermäßigt € 20
Unter 30 Jahre € 10 (Nur an der Abendkasse, nach Verfügbarkeit)
Ermäßigte Tickets erhalten Schwerbehinderte ab GdB 50 gegen Vorlage des Nachweises an der Abend- und Tageskasse im Münchner Künstlerhaus.
Tickets können hier erworben werden
Eine Veranstaltung von Elysium – between two continents e.V, und The Lahr von Leïtis Academy & Archive) in Kooperation mit dem Münchner Künstlerhaus mit Unterstützung durch das Österreichische Generalkonsulat München
16.06.2026, Berlin: „Mit gefesselten Händen“ … „Dem Rad in die Speichen fallen“

Dienstag, 16. Juni 2026 um 19.30 Uhr
Karl Jaspers Gesellschaft e.V.
Unter den Eichen 22 | 26122 Oldenburg | Deutschland
„Mit gefesselten Händen“ … „Dem Rad in die Speichen fallen“
Schlüsseltexte von Alfred Delp und Dietrich Bonhoeffer
Der Katholik und Jesuit Alfred Delp und der Protestant und Studentenpfarrer Dietrich Bonhoeffer wirkten in ihrem jeweiligen Umfeld als intellektuelle Vordenker. Aus tiefer christlicher Überzeugung warnten sie schon früh vor den Gefahren des NS-Regimes und waren aktiv im Widerstand gegen Hitler und dessen zerstörerische menschenverachtende Ideologie. Dietrich Bonhoeffer wurde im April 1943 verhaftet, als Umsturzpläne seines Schwagers Hans von Dohnanyi aufflogen, Alfred Delp wurde nach dem gescheiterten Attentatsversuch durch Graf Stauffenberg am 28. Juli 1944 verhaftet. In den letzten Kriegsmonaten wurden beide im Abstand von nur wenigen Wochen hingerichtet, Delp am 2. Februar 1945 im Alter von 37 Jahren in Berlin-Plötzensee, der 39jährige Bonhoeffer am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg.
Angesichts weltweiter Tendenzen zu ungeschminktem Autoritarismus und einer zunehmenden Erosion der Fundamente unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland lohnt es, die klaren, eindringlichen Worte Delps und Bonhoeffers und ihre aus tiefer Gläubigkeit und moralischer Festigkeit gewonnene Haltung zu bedenken und uns als Wegweisung vor Augen zu stellen.
Eintritt Frei
Konzept und Einführung: Michael Lahr von Leïtis
Es liest Gregorij H. von Leïtis
Eine Veranstaltung von Elysium – between two continents e.V, und The Lahr von Leïtis Academy & Archive)
in Kooperation mit der Karl Jaspers Gesellschaft e.V.





