The Lahr von Leitis Academy & Archive
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The Bridge Journal
 
 
News von The Lahr von Leitis Academy & Archive
 
Dienstag, 31. März 2020 um 12.00 Uhr
Lotos Club
5 East 66th Street
New York, NY 10065
Verleihung des 33. Erwin Piscator Preises
(der Erlös dient zur Förderung des internationalen Bildungsprogramms von Elysium und The Lahr von Leitis Academy & Archive)
Der polnische Tenor Piotr Beczala erhält den 33. Erwin Piscator Preis für seine herausragenden künstlerischen Leistungen als einer der führenden Tenöre weltweit und für sein Bemühen, jede Rolle auf der Bühne mit größtmöglicher Authentizität zu verkörpern.
Piotr Beczala ist zu Gast in den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und hat die großen Vokalwerke mit den wichtigsten Orchestern und Dirigenten unserer Zeit aufgeführt. Mit dem Erwin Piscator Ehrenpreis in Erinnerung an Maria Ley Pisator wird Kim Kowalke ausgezeichnet. Er erhält diesen Preis für seine enormen künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen als Professor für Musikwissenschaft an der Eastman School of Music, als Musikalischer Leiter unzähliger Musiktheaterproduktionen, und insbesondere für seinen unermüdlichen Einsatz, das Erbe von Kurt Weill und Lotte Lenya zu bewahren als Präsident der Kurt Weill Foundation for Music in New York.
Eintritt: $ 345 (der steuerlich absetzbare Spendenanteil beträgt $ 260)
Für weitere Informationen und um eine Einladung zugeschickt zu bekommen, kontaktieren Sie bitte Michael Lahr
Logo Erwin Piscator Award Society
 
Dienstag, 24. März 2020 um 19.00 Uhr
Leo Baeck Institute
15 West 16th Street
New York, NY 10011
Lew Nussimbaum alias Essad Bey alias Kurban Said:
Grenzgänger – Kosmopolit – Jüdischer Moslem – Orientalist im Exil
Aus dem vom russischen Bürgerkrieg und der Oktoberrevolution erfassten Baku nach Berlin geflohen, besucht Lew Nussimbaum zunächst das russische Exil-Gymnasium und schreibt sich schließlich an der Humboldt-Universität für arabische und türkische Literatur ein. 1922 konvertiert er zum Islam. Schon bald beginnt er zu schreiben, vor allem für Die literarische Welt von Willy Haas. Sein erstes Buch Öl und Blut im Orient wird sogleich zum Bestseller. In rascher Folge veröffentlicht er dreizehn weitere Bücher, unter anderem Biographien über Mohammed, Stalin und Nikolaus II. 1936 veröffentlicht Essad Bey unter dem Pseudonym Kurban Said den Roman Ali und Nino, eine an der Schnittstelle zwischen Islam und Christentum spielende Romeo und Julia-Geschichte. Vor den Nazis flieht er nach Wien, und schließlich nach dem „Anschluss“ nach Italien, wo er 1942 in Positano an einer seltenen Krankheit stirbt.
Gregorij von Leïtis liest aus Nussimbaums fantastischem Œuvre.
Konzept & Einführung: Michael Lahr
Eintritt: $ 10 (ermäßigt $ 5 für LBI/CJH/Partner Mitglieder, Studenten und Senioren)

Eine Veranstaltung des Leo Baeck Institute
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive

Logo Leo Baeck Institute
 
Dienstag, 3. März 2020 um 19.00 Uhr
Tschechisches Generalkonsulat
Bohemian National Hall
321 East 73rd Street
New York, NY 10021
Cornet: Viktor Ullmanns Erbe aus Theresienstadt
Der Komponist Viktor Ullmann wurde 1942 ins Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz widrigster Umstände schuf er dort etliche einzigartige Werke. Seine Kunst half ihm selbst und spendete auch seinen Mitgefangenen Kraft und Trost. Im Oktober 1944 wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. Doch seine Theresienstädter Kompositionen wurden gerettet und legen bis heute bewegendes Zeugnis ab von seiner großartigen Schöpferkraft und tiefen Menschlichkeit.
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ für Sprecher und Klavier, basierend auf dem gleichnamigen Gedicht von Rainer Maria Rilke, erzählt die tragische Geschichte eines jungen Soldaten, der binnen einer Nacht Erfüllung in der Liebe findet und – von den Feinden überrascht – als Fahnenträger seiner Kompanie in der Schlacht fällt. Die Musik bebildert, kommentiert und untermalt die Handlung und verstärkt auf diese Weise den dramatischen Effekt. Ullmann komponierte den „Cornet“ im Hochsommer 1944 und widmete das Werk seiner Frau Elisabeth am 27. September zum Geburtstag. Drei Wochen später wurden beide zusammen mit vielen anderen Theresienstädter Künstlern nach Auschwitz deportiert und unmittelbar nach ihrer Ankunft dort vergast.
Programm:
Einführungsvortrag über Musik aus Theresienstadt: Michael Lahr
6. Klaviersonate (op. 49)
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“
Rezitation: Gregorij H. von Leitis
Klavier: Dan Franklin Smith
Eintritt: frei
Eine Veranstaltung des Tschechischen Generalkonsulates New York
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Czech Consulate General
 
Montag, 24. Februar 2020 um 19.00 Uhr
Österreichisches Kulturforum
Österreichische Botschaft
3524 International Court, NW
Washington DC 20008
Lew Nussimbaum alias Essad Bey alias Kurban Said:
Grenzgänger – Kosmopolit – Jüdischer Moslem – Orientalist im Exil
unter der Schirmherrschaft von Franz Leichter, ehemaliger Senator des Staates New York
Unser westliches System einer offenen, demokratisch fundierten Gesellschaft und die ein solches System tragenden Werte werden von vielen Seiten bedroht. Besonders seit der Flüchtlingskrise 2015 sind rechtspopulistische Tendenzen stark auf dem Vormarsch, nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern Europas. Rassismus, Antisemitismus und rechtsradikale Gewaltakte haben stark zugenommen und sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Grundlagen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zunehmend unter Beschuss geraten. Der Schrei nach einfachen Lösungen, die Sehnsucht nach einem starken Mann, der uns aus der Komplexitätsfalle der globalisierten Welt befreit, wird immer größer. Deshalb scheint es gerade heute wichtiger denn je, daran zu erinnern, welch große Errungenschaft die Demokratie ist und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Dies kann gerade unter Rückgriff auf Texte von Autoren und Denkern gelingen, die zu ihrer Zeit gegen Zersetzungstendenzen und die Aushöhlung der Republik durch totalitäre Kräfte angeschrieben haben.
Konzept & Einführung: Michael Lahr
Gregorij H. von Leitis liest Texte von Dietrich Bonhoeffer, Vaclav Havel, Robert F. Kennedy, Hermynia zur Mühlen, Erich Mühsam, Alfred Polgar, Carl von Ossietzky, Hans Sahl, Joseph Roth, Kurt Tucholsky u.a.
Eintritt: frei
Eine Veranstaltung des Österreichischen Kulturforums Washington DC
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo ACF Washington
 
Dienstag, 11. Februar 2020 um 19.00 Uhr
Künstlerhaus
Lenbachplatz 8
80333 München
Erwin Piscators Erbe lebt weiter
Gespräche über Theater, Musik und Politik
Präsentation des neu erschienenen Buches von Michael Lahr und Letizia Mariotti
Das Buch befasst sich mit Piscators Erbe und seiner Idee vom politischen Theater. In Interviews mit 15 Erwin Piscator Preisträgern und mit Gregorij von Leïtis, dem Gründer und Präsidenten der Erwin Piscator Award Society, geht Michael Lahr der Frage nach, welche Bedeutung politische und soziale Themen auf der Bühne heute haben und wie das Verhältnis von Kunst und Politik zueinander sich bestimmen lässt. Die Antworten von Lee Grant, Judith Malina, Robert Wilson, William Hoffman, Marshall Mason, Ellen Burstyn, Kurt Masur, Martina Arroyo, Thomas Hampson, André Bishop, Harold Prince, John Guare, Bartlett Sher, James Nicola und J.T. Rogers ergeben ein interessantes zeitgeschichtliches Dokument.
Die in New York lebende französische Fotografin Letizia Mariotti hat eindrückliche Portraitaufnahmen der jeweiligen Interviewpartner gemacht.
Die weltweit anerkannte Theaterwissenschaftlerin Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte verortet in ihrer Einleitung Piscators Wirken in einer Traditionslinie, die von Friedrich Schiller über Richard Wagner reicht.
Eintritt: frei
Eine Veranstaltung des Künstlerhauses München
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Künstlerhaus München
 
Dienstag, 4. Februar 2020 um 19.00 Uhr
Zionskirche
Zionskirchplatz
10119 Berlin
Demokratie verteidigen
Eine Rückbesinnung auf demokratische Grundwerte in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit
zum 114. Geburtstag von Dietrich Bonhoeffer
unter der Schirmherrschaft von Franz Leichter, ehemaliger Senator des Staates New York
Unser westliches System einer offenen, demokratisch fundierten Gesellschaft und die ein solches System tragenden Werte werden von vielen Seiten bedroht. Besonders seit der Flüchtlingskrise 2015 sind rechtspopulistische Tendenzen stark auf dem Vormarsch, nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern Europas. Rassismus, Antisemitismus und rechtsradikale Gewaltakte haben stark zugenommen und sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Grundlagen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zunehmend unter Beschuss geraten. Der Schrei nach einfachen Lösungen, die Sehnsucht nach einem starken Mann, der uns aus der Komplexitätsfalle der globalisierten Welt befreit, wird immer größer. Deshalb scheint es gerade heute wichtiger denn je, daran zu erinnern, welch große Errungenschaft die Demokratie ist und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Dies kann gerade unter Rückgriff auf Texte von Autoren und Denkern gelingen, die zu ihrer Zeit gegen Zersetzungstendenzen und die Aushöhlung der Republik durch totalitäre Kräfte angeschrieben haben.
Konzept & Einführung: Michael Lahr
Gregorij H. von Leitis liest Texte von Dietrich Bonhoeffer, Vaclav Havel, Robert F. Kennedy, Hermynia zur Mühlen, Erich Mühsam, Alfred Polgar, Carl von Ossietzky, Hans Sahl, Joseph Roth, Kurt Tucholsky u.a.
Eintritt: frei
Um eine Spende für Elysiums Programm „Kunst und Bildung ohne Grenzen“ wird gebeten.
Eine Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde am Weinberg – Berlin-Mitte
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Ev. Kirchengemeinde am Weinberg
 
Dienstag, 28. Januar 2020 um 19.00 Uhr
Pfarrsaal von St. Ursula
Kaiserplatz 13 A
80803 München
Demokratie verteidigen
Eine Rückbesinnung auf demokratische Grundwerte in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit
anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages
unter der Schirmherrschaft von Franz Leichter, ehemaliger Senator des Staates New York
Unser westliches System einer offenen, demokratisch fundierten Gesellschaft und die ein solches System tragenden Werte werden von vielen Seiten bedroht. Besonders seit der Flüchtlingskrise 2015 sind rechtspopulistische Tendenzen stark auf dem Vormarsch, nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern Europas. Rassismus, Antisemitismus und rechtsradikale Gewaltakte haben stark zugenommen und sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Grundlagen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zunehmend unter Beschuss geraten. Der Schrei nach einfachen Lösungen, die Sehnsucht nach einem starken Mann, der uns aus der Komplexitätsfalle der globalisierten Welt befreit, wird immer größer. Deshalb scheint es gerade heute wichtiger denn je, daran zu erinnern, welch große Errungenschaft die Demokratie ist und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Dies kann gerade unter Rückgriff auf Texte von Autoren und Denkern gelingen, die zu ihrer Zeit gegen Zersetzungstendenzen und die Aushöhlung der Republik durch totalitäre Kräfte angeschrieben haben.
Konzept & Einführung: Michael Lahr
Gregorij H. von Leitis liest Texte von Dietrich Bonhoeffer, Vaclav Havel, Robert F. Kennedy, Hermynia zur Mühlen, Erich Mühsam, Alfred Polgar, Carl von Ossietzky, Hans Sahl, Joseph Roth, Kurt Tucholsky u.a.
Eintritt: frei
Um eine Spende für Elysiums Programm „Kunst und Bildung ohne Grenzen“ wird gebeten
Eine Veranstaltung von St. Ursula München-Schwabing
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Pfarrverband Alt-Schwabing
 
 
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