The Lahr von Leitis Academy & Archive
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The Bridge Journal
Newsarchiv von The Lahr von Leitis Academy & Archive
Newsarchiv 2014
 
Montag, 10. November 2014 um 19.00 Uhr
Karl Jaspers Haus
Unter den Eichen 22
26122 Oldenburg
Erwin Piscator und der Erste Weltkrieg
Eine Skizze zur Geburt seines Politischen Theaters
Vortrag von Michael Lahr
Die Erlebnisse des zermürbenden Stellungskrieges an der flandrischen Westfront hinterlassen bei dem jungen Infanteristen Erwin Piscator (1893 – 1966) Spuren, die ihn als Mensch und Künstler bis zu seinem Tode zutiefst prägen. Im Berlin der 1920er Jahre steigt Piscator rasch zum gefeierten, aber auch umkämpften Regisseur auf. Mit seinen politisch revolutionären, ästhetisch avantgardistischen und technisch innovativen Theaterproduktionen begründet er eine neue Form des Theaters: Das politische und epische Theater. Seine Inszenierung von Jaroslav Hašeks „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ (1928) macht ihn über Nacht weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Vor den Nazis erst nach Paris, dann in die USA geflohen, gründet er im New Yorker Exil den „Dramatic Workshop“, eine Theaterschule, die eine ganze Generation großer amerikanischer Schauspieler und Dramatiker prägt, u.a. Harry Belafonte und Tennessee Williams. In den 1960er Jahren mischt er sich als Intendant der Freien Volksbühne Berlin / West mit seinem dokumentarischen Theater erneut in die politisch-gesellschaftliche Debatte der jungen Bundesrepublik ein. Mit seinen Welturaufführungen von Hochhuths „Der Stellvertreter“ und Weiss’ „Die Ermittlung“ stößt er die Diskussion um die Verstrickung der Deutschen in den Holocaust an.
Ein Jahrzehnt nach dem Ende des Ersten Weltkrieges bezeichnet Piscator in seiner programmatischen Schrift „Das Politische Theater“ den Krieg als seinen Lehrmeister. Der Vortrag geht der Frage nach, welche Lehren Piscator aus den Erfahrungen des Krieges gezogen hat und wie dieses epochale Ereignis sein Schaffen und seine Person geprägt hat.
Bei seinen Recherchen für diesen Vortrag, der als Essay im Karl Jaspers-Jahrbuch 2014 „Offene Horizonte“ veröffentlicht ist, fand Michael Lahr zahlreiche Tagebucheinträge Piscators aus den Kriegsjahren. Einige dieser bislang unveröffentlichten Tagebuchnotizen und Gedichte werden hier erstmals dem interessierten Publikum zugänglich gemacht.
Gleichzeitig wird an diesem Abend das Karl Jaspers-Jahrbuch 2014 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Eintritt: frei
Veranstaltet von der Karl-Jaspers-Gesellschaft e.V.
 
Freitag, 7. November 2014 um 19.30 Uhr
Austrian Cultural Forum New York
Auditorium
11 East 52nd Street
New York, NY 10022
„Mein Liebeslied muß ein Walzer sein“
Operettenrevue zum Gedenken an unser verstorbenes Ehrenmitglied Marta Eggerth
Arien, Duette und Szenen aus diversen Operetten
präsentiert von Kristina Eckelhoff (Sopran), Melissa Primavera (Sopran),
Bruce Rameker (Bariton) und Alexis Rodda (Sopran)
Klavier und musikalische Leitung: Dan Franklin Smith
Konzept und Regie: Jeannie Im
Eintritt: frei
Platzreservierung erforderlich. Bitte anmelden unter www.acfny.org
Veranstaltet vom Austrian Cultural Forum New York in Zusammenarbeit mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
 
Donnerstag, 16. Oktober 2014 um 20.00 Uhr
Florence Kopleff Recital Hall
Georgia State University
10 Peachtree Center Avenue
Atlanta, GA 30303
„Cornet: Viktor Ullmanns Testament aus Theresienstadt“
In Erinnerung an den 70. Jahrestag der Ermordung Ullmanns in Auschwitz
Der österreichisch-jüdische Komponist Viktor Ullmann wurde 1942 ins Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz widrigster Umstände schuf er dort etliche einzigartige Werke. Seine Kunst half ihm selbst und spendete auch seinen Mitgefangenen Kraft und Trost. Im Oktober 1944 wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. Doch seine Theresienstädter Kompositionen wurden gerettet und legen bis heute bewegendes Zeugnis ab von seiner großartigen Schöpferkraft und tiefen Menschlichkeit.
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ für Sprecher und Klavier, basierend auf dem gleichnamigen Gedicht von Rainer Maria Rilke, erzählt die tragische Geschichte eines jungen Soldaten, der binnen einer Nacht Erfüllung in der Liebe findet und – von den Feinden überrascht – als Fahnenträger seiner Kompanie in der Schlacht fällt. Die Musik bebildert, kommentiert und untermalt die Handlung und verstärkt auf diese Weise den dramatischen Effekt. Ullmann komponierte den „Cornet“ im Hochsommer 1944 und widmete das Werk seiner Frau Elisabeth am 27. September zum Geburtstag. Drei Wochen später wurden beide zusammen mit vielen anderen Theresienstädter Künstlern nach Auschwitz deportiert und unmittelbar nach ihrer Ankunft dort vergast.
Programm:
Einführungsvortrag über Musik aus Theresienstadt – Michael Lahr
6. Klaviersonate (op. 49)
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“
Rezitation – Gregorij H. von Leitis
Klavier – Dan Franklin Smith
Eintritt: frei
Veranstaltet vom College of Arts & Sciences der Georgia State University in Zusammenarbeit mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
 
Donnerstag, 9. Oktober 2014 um 19.30 Uhr
Tschechisches Generalkonsulat New York
Czech Center
321 East 73rd Street
New York, NY 10021
„Haß ist ein Mangel an Fantasie“
Die literarische Collage „Haß ist ein Mangel an Fantasie“ legt durch die Texte von Alice Herz-Sommer, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber bewegendes Zeugnis ab von der Imagination und tiefen Menschlichkeit der in Theresienstadt inhaftierten Künstler.
Ursprünglich als Sammellager für die im Protektorat Böhmen und Mähren lebenden Juden errichtet, wurde Theresienstadt später aus Propagandazwecken zu einem „Modellghetto“ umfunktioniert. Aus Kalkül heraus durften die in Theresienstadt Inhaftierten künstlerisch tätig sein und Lesungen, Konzerte, Theaterstücke, ja sogar Kabarett-Aufführungen organisieren. Hinter dieser zynischen Maske funktionierte die Todesmaschine des Holocaust uneingeschränkt weiter.
Der von den Nazis systematisch geschürte Haß gegen die Juden versuchte diese zu entmenschlichen und zu Nummern zu degradieren. Diesem Hass – von Graham Greene treffend als Mangel an Fantasie charakterisiert – setzten die Künstler in Theresienstadt eine Fantasie-Offensive entgegen. Mit ihrer künstlerischen Imagination und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig.
Konzept & Einführung: Michael Lahr
Lesung: Gregorij H. von Leitis
Eintritt: frei
Platzreservierung ist erforderlich. Bitte anmelden unter info@lahrvonleitisacademy.eu oder elysiumbtc@aol.com
Veranstaltet vom Tschechischen Generalkonsulat New York in Zusammenarbeit mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
 
Samstag, 13. September 2014 um 18.00 Uhr
Münchner Künstlerhaus
Millerzimmer
Lenbachplatz 8
80333 München
„Cornet: Viktor Ullmanns Testament aus Theresienstadt“
In Erinnerung an den 70. Jahrestag der Ermordung Ullmanns in Auschwitz
Der österreichisch-jüdische Komponist Viktor Ullmann wurde 1942 ins Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz widrigster Umstände schuf er dort etliche einzigartige Werke. Seine Kunst half ihm selbst und spendete auch seinen Mitgefangenen Kraft und Trost. Im Oktober 1944 wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. Doch seine Theresienstädter Kompositionen wurden gerettet und legen bis heute bewegendes Zeugnis ab von seiner großartigen Schöpferkraft und tiefen Menschlichkeit.
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ für Sprecher und Klavier, basierend auf dem gleichnamigen Gedicht von Rainer Maria Rilke, erzählt die tragische Geschichte eines jungen Soldaten, der binnen einer Nacht Erfüllung in der Liebe findet und – von den Feinden überrascht – als Fahnenträger seiner Kompanie in der Schlacht fällt. Die Musik bebildert, kommentiert und untermalt die Handlung und verstärkt auf diese Weise den dramatischen Effekt. Ullmann komponierte den „Cornet“ im Hochsommer 1944 und widmete das Werk seiner Frau Elisabeth am 27. September zum Geburtstag. Drei Wochen später wurden beide zusammen mit vielen anderen Theresienstädter Künstlern nach Auschwitz deportiert und unmittelbar nach ihrer Ankunft dort vergast.
Programm:
Einführungsvortrag über Musik aus Theresienstadt – Michael Lahr
6. Klaviersonate (op. 49)
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“
Rezitation – Gregorij H. von Leitis
Klavier – Dan Franklin Smith
Eintritt: 18,- / erm. 9,- inkl. Vorverkaufsgebühr
Vorverkauf:
Münchner Künstlerhaus Tel. (089) 59 91 84 14, info@kuenstlerhaus-muc.de
München Ticket Tel. (089) 54 81 81 81, www.muenchenticket.de
Veranstaltet vom Münchner Künstlerhaus in Zusammenarbeit mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
 
Donnerstag, 11. September 2014 um 19.00 Uhr
Spanische Synagoge Prag
U staré školy 1
110 00 Praha 1
„Cornet: Viktor Ullmanns Testament aus Theresienstadt“
In Erinnerung an den 70. Jahrestag der Ermordung Ullmanns in Auschwitz
Der österreichisch-jüdische Komponist Viktor Ullmann wurde 1942 ins Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz widrigster Umstände schuf er dort etliche einzigartige Werke. Seine Kunst half ihm selbst und spendete auch seinen Mitgefangenen Kraft und Trost. Im Oktober 1944 wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. Doch seine Theresienstädter Kompositionen wurden gerettet und legen bis heute bewegendes Zeugnis ab von seiner großartigen Schöpferkraft und tiefen Menschlichkeit.
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ für Sprecher und Klavier, basierend auf dem gleichnamigen Gedicht von Rainer Maria Rilke, erzählt die tragische Geschichte eines jungen Soldaten, der binnen einer Nacht Erfüllung in der Liebe findet und – von den Feinden überrascht – als Fahnenträger seiner Kompanie in der Schlacht fällt. Die Musik bebildert, kommentiert und untermalt die Handlung und verstärkt auf diese Weise den dramatischen Effekt. Ullmann komponierte den „Cornet“ im Hochsommer 1944 und widmete das Werk seiner Frau Elisabeth am 27. September zum Geburtstag. Drei Wochen später wurden beide zusammen mit vielen anderen Theresienstädter Künstlern nach Auschwitz deportiert und unmittelbar nach ihrer Ankunft dort vergast.
Programm:
Einführungsvortrag über Musik aus Theresienstadt – Michael Lahr
6. Klaviersonate (op. 49)
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“
Rezitation – Gregorij H. von Leitis
Klavier – Dan Franklin Smith

Eintritt: frei
Veranstaltet vom Österreichischen Kulturforum Prag in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Prag, der US-Botschaft Prag, Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive

           
 
Dienstag, 9. September 2014 um 19.30 Uhr
Österreichisches Kulturforum Berlin
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
„Cornet: Viktor Ullmanns Testament aus Theresienstadt“
In Erinnerung an den 70. Jahrestag der Ermordung Ullmanns in Auschwitz
Der österreichisch-jüdische Komponist Viktor Ullmann wurde 1942 ins Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz widrigster Umstände schuf er dort etliche einzigartige Werke. Seine Kunst half ihm selbst und spendete auch seinen Mitgefangenen Kraft und Trost. Im Oktober 1944 wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. Doch seine Theresienstädter Kompositionen wurden gerettet und legen bis heute bewegendes Zeugnis ab von seiner großartigen Schöpferkraft und tiefen Menschlichkeit.
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ für Sprecher und Klavier, basierend auf dem gleichnamigen Gedicht von Rainer Maria Rilke, erzählt die tragische Geschichte eines jungen Soldaten, der binnen einer Nacht Erfüllung in der Liebe findet und – von den Feinden überrascht – als Fahnenträger seiner Kompanie in der Schlacht fällt. Die Musik bebildert, kommentiert und untermalt die Handlung und verstärkt auf diese Weise den dramatischen Effekt. Ullmann komponierte den „Cornet“ im Hochsommer 1944 und widmete das Werk seiner Frau Elisabeth am 27. September zum Geburtstag. Drei Wochen später wurden beide zusammen mit vielen anderen Theresienstädter Künstlern nach Auschwitz deportiert und unmittelbar nach ihrer Ankunft dort vergast.
Programm:
Einführungsvortrag über Musik aus Theresienstadt – Michael Lahr
6. Klaviersonate (op. 49)
„Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“
Rezitation – Gregorij H. von Leitis
Klavier – Dan Franklin Smith

Eintritt: frei
Platzreservierung ist erforderlich. Bitte anmelden unter www.kulturforumberlin.at

Veranstaltet vom Österreichischen Kulturforum Berlin in Zusammenarbeit mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive

 

Dienstag, 3. Juni 2014 um 19.30 Uhr
St. Ursula
Pfarrsaal
Kaiserplatz 13 A
80803 München

„Haß ist ein Mangel an Fantasie“

Die literarische Collage „Haß ist ein Mangel an Fantasie“ legt durch die Texte von Alice Herz-Sommer, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber bewegendes Zeugnis ab von der Imagination und tiefen Menschlichkeit der in Theresienstadt inhaftierten Künstler.

Ursprünglich als Sammellager für die im Protektorat Böhmen und Mähren lebenden Juden errichtet, wurde Theresienstadt später aus Propagandazwecken zu einem „Modellghetto“ umfunktioniert. Aus Kalkül heraus durften die in Theresienstadt Inhaftierten künstlerisch tätig sein und Lesungen, Konzerte, Theaterstücke, ja sogar Kabarett-Aufführungen organisieren. Hinter dieser zynischen Maske funktionierte die Todesmaschine des Holocaust uneingeschränkt weiter.

Der von den Nazis systematisch geschürte Haß gegen die Juden versuchte diese zu entmenschlichen und zu Nummern zu degradieren. Diesem Hass – von Graham Greene treffend als Mangel an Fantasie charakterisiert – setzten die Künstler in Theresienstadt eine Fantasie-Offensive entgegen. Mit ihrer künstlerischen Imagination und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig.

Konzept & Einführung: Michael Lahr
Lesung: Gregorij H. von Leïtis

Eintritt: frei

 
Donnerstag, 22. Mai 2014 um 19.30 Uhr
Kulturforum der Österreichischen Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
„Haß ist ein Mangel an Fantasie“
Die literarische Collage „Haß ist ein Mangel an Fantasie“ legt durch die Texte von Alice Herz-Sommer, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber bewegendes Zeugnis ab von der Imagination und tiefen Menschlichkeit der in Theresienstadt inhaftierten Künstler.

Ursprünglich als Sammellager für die im Protektorat Böhmen und Mähren lebenden Juden errichtet, wurde Theresienstadt später aus Propagandazwecken zu einem „Modellghetto“ umfunktioniert. Aus Kalkül heraus durften die in Theresienstadt Inhaftierten künstlerisch tätig sein und Lesungen, Konzerte, Theaterstücke, ja sogar Kabarett-Aufführungen organisieren. Hinter dieser zynischen Maske funktionierte die Todesmaschine des Holocaust uneingeschränkt weiter.

Der von den Nazis systematisch geschürte Haß gegen die Juden versuchte diese zu entmenschlichen und zu Nummern zu degradieren. Diesem Hass – von Graham Greene treffend als Mangel an Fantasie charakterisiert – setzten die Künstler in Theresienstadt eine Fantasie-Offensive entgegen. Mit ihrer künstlerischen Imagination und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig.

Konzept & Einführung: Michael Lahr
Lesung: Gregorij H. von Leïtis

Eintritt: frei
Platzreservierung ist erforderlich. Bitte anmelden unter www.kulturforumberlin.at
 
Freitag, 25. April 2014 um 20.00 Uhr
Woodlands Community Temple
50 Worthington Road
White Plains, NY 10607
„Die verlorenen Schätze des Holocaust bergen, um eine bessere Welt zu schaffen“
Vortrag im Rahmen des Sabbat-Gottesdienstes zum Gedenken an die Opfer des Holocaust

Während seiner Kindheit in den 1950er Jahren erlebte Gregorij von Leitis in West-Deutschland ein „großes Schweigen“ über den Holocaust. Der Beginn der Frankfurter Auschwitz-Prozesse und die Uraufführung von Hochhuths „Der Stellvertreter“ durch Erwin Piscator 1963 änderten dies. Gregorij von Leitis begann, Fragen zu stellen und beschäftigte sich intensiv mit der jüngsten deutschen Vergangenheit. Als er Ende der 1970er Jahre nach New York zog, lernte er dort Schriftsteller und Schauspieler kennen, die vor den Nazis geflohen waren. Aus der Begegnung mit diesen Exil-Künstlern heraus entstand in ihm der Wunsch, diese künstlerischen Schätze ans Licht zu bringen. Fortan widmete Gregorij von Leitis sein Leben der Aufgabe, diese Stimmen am Leben zu erhalten und durch die Kunst gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus anzukämpfen.

Mit der von ihm und Michael Lahr gegründeten transatlantischen Kulturaustauschorganisation Elysium – between two continents arbeitet er an der Wiederentdeckung und Präsentation von Musik und Literatur der verfolgten Künstler; die Bewahrung und Erhaltung dieser Werke ist das Ziel von The Lahr von Leitis Academy & Archive.
Auf Einladung des Woodland Community Temple und seines Rabbiners Billy Dreskin wird Gregorij von Leitis im Rahmen des Gedenktages Jom haSchoa sprechen.
 
Dienstag, 25. März 2014 um 12.00 Uhr
The Lotos Club
5 East 66th Street
New York, NY 10065
27. Jährliche Erwin Piscator Preisverleihung
(der Erlös dient zur Förderung des internationalen Bildungsprogramms von Elysium und The Lahr von Leitis Academy & Archive)
Der legendäre Broadway Produzent und Regisseur Harold Prince, der bekannt wurde durch Hits wie Cabaret, Sweeney Todd, Evita, The Phantom of the Opera und Kiss of the Spider Woman, aber auch etliche Opern und zahlreiche Theaterstücke inszeniert hat, wird den Piscator Preis 2014 erhalten für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet des Theaters und Musicals. Er hat im Laufe seiner langen Laufbahn 21 Tony Awards bekommen. Präsident Clinton zeichnete ihn mit der National Medal of the Arts aus für eine Karriere, durch die er “das Wesen des amerikanischen Musicals verändert hat.”
Der Erwin Piscator Ehrenpreis 2014 in Erinnerung an Maria Ley Piscator wird an Vartan Gregorian verliehen. Seit mehr als sechs Jahrzehnten ist er in diversen führenden Positionen in den besten Bildungs- und Kultureinrichtungen der Vereinigten Staaten tätig, Er war Professor an der Universität von Kalifornien in Los Angeles, Dekan und später Provost der Universität von Pennsylvania, leitete acht Jahre lang die Geschicke der New York Public Library, war Präsident der Brown Universität in Providence / Rhode Island und ist seit 1997 Präsident der Carnegie Corporation von New York.
Eintritt: $ 325 (der steuerlich absetzbare Spendenanteil beträgt $ 240)
Für weitere Informationen und um eine Einladung zugeschickt zu bekommen, kontaktieren Sie bitte Michael Lahr.
 
Dienstag, 18. Februar 2014 um 19.30 Uhr
Austrian Cultural Forum
11 East 52nd Street
New York, NY 10022
„Cornet: Ullmanns Testament aus Theresienstadt“
In Erinnerung an den 70. Jahrestag der Ermordung des Komponisten in Auschwitz
Diese Veranstaltung ist dem Andenken an unser verstorbenes Ehrenmitglied Marta Eggerth gewidmet.
Trotz menschenunwürdiger Lebensumstände, trotz Hunger und Schmerzen, trotz Furcht vor Terror und Tod, brachten viele Künstler auch im Konzentrationslager die Kraft auf, kreativ tätig zu sein. Ihre Kunst half ihnen, das alltägliche Leiden besser zu ertragen. Einer dieser Künstler war der Komponist Viktor Ullmann. In einem in Theresienstadt entstandenen Aufsatz schrieb er 1943: „Goethes Maxime ‚Lebe im Augenblick, lebe in der Ewigkeit’ scheint mir die grundlegende Idee, den Zweck der Kunst zu offenbaren ... wir saßen nicht weinend an Babylons Flüssen, und unser Wille zur Kreativität war ebenso groß wie unser Wille zum Leben.“
Ullmanns Wille zur Kreativität war bewundernswert. Während der zweijährigen Inhaftierung in Theresienstadt hat Viktor Ullmann einige seiner schönsten Liedzyklen geschaffen, außerdem einige Klaviersonaten, und die Kammeroper Der Kaiser von Atlantis oder Der Tod dankt ab, für die Ullmanns Mithäftling Peter Kien, ein begabter Graphiker und Dichter 1943 das Libretto schrieb.
Der "Cornet" ist die letzte Komposition, die Ullmann in Theresienstadt fertigstellen konnte, bevor er am 16. Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. "Die Weise von Liebe und Tod des Cornet Christoph Rilke" basiert auf dem gleichnamigen Text von Rainer Maria Rilke, aus dem Ullmann zwölf Stücke ausgewählt hat. Es handelt sich um eine seltene Kombination von gesprochenem Text und Klaviermusik, wobei die Musik die dramatische Handlung untermalt, kommentiert, bebildert und auf diese Weise verstärkt.
Programm:
"Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke” für Rezitation und Klavier
und Klaviersonate No. 6 von Viktor Ullmann
Einführungsvortrag „Musik in Theresienstadt“: Michael Lahr
Rezitation: Gregorij H. von Leitis
Klavier: Dan Franklin Smith
Eintritt: frei
 
 

Die Lesungen und Collagen finden Sie im Überblick unter Angebote.

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