The Lahr von Leitis Academy & Archive
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The Bridge Journal
 
 
News von The Lahr von Leitis Academy & Archive
 
Freitag, 22. Juni 2018 um 19.30 Uhr
Münchner Künstlerhaus
Lenbachplatz 8
80333 München
Viktor Frankl: Trotzdem Ja zum Leben sagen
unter der Schirmherrschaft von Anita Lasker-Wallfisch
In den 1920er Jahren begründete der Neurologe und Psychiater Viktor Frankl (1905 – 1997) die “Dritte Wiener Schule der Psychotherapie”, die sogenannte Logotherapie oder Existenzanalyse. In seinem Therapieansatz stellt er die Frage nach Sinn und Wert des Lebens in den Mittelpunkt.
Nachdem er den Holocaust als Einziger aus seiner Familie überlebt hatte, reflektiert Frankl über seine Erfahrungen im Konzentrationslager in dem berühmt gewordenen Buch „…trotzdem Ja zum Leben sagen“. Es zählt in den Vereinigten Staaten von Amerika zu den zehn einflussreichsten Büchern überhaupt. Weniger bekannt ist sein Stück „Synchronisation in Birkenwald: Eine metaphysische Konferenz“, das er 1946 schrieb. Anlässlich von Frankls 85. Geburtstag inszenierte Gregorij H. von Leitis mit der von ihm gegründeten Elysium Theater Company die Welturaufführung dieses Stückes in New York im Beisein des Autors.
Schon früh trat Frankl für Versöhnung ein, war er doch zutiefst davon überzeugt, dass allein Versöhnung einen Ausweg aus den Katastrophen des Krieges und des Holocaust weisen könne.
Gerade diese Akzente im Werk Viktor Frankls – Sinnerfahrung, auch im Leid und im Leiden, und Versöhnung mit sich selbst und mit der Welt als Voraussetzung für ein Heilwerden der Welt und der Gesellschaft – sind heute aktueller denn je.
Die literarische Collage will Einblick in Viktor Frankls Gedankenwelt geben und Kernaussagen seiner Logotherapie vorstellen.
Konzept & Einführung: Michael Lahr
Es liest: Gregorij H. von Leitis
Eintritt: € 18,- / € 9,- (erm.)
Tickets erhältlich im Münchner Künstlerhaus, Tel. (089) 59 91 84 14, info@kuenstlerhaus-muenchen.de
München Ticket, Tel. (089) 54 81 81 81, www.muenchenticket.de
Eine Veranstaltung des Münchner Künstlerhauses
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Münchener Künstlerhaus
 
Freitag, 15. Juni 2018
Hochschule für Philosophie
Kaulbachstraße 31 a
80539 München
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Der immer stärker werdende Antisemitismus und Rassismus und die vielen Terroranschläge und rechtsextremen Gewalttaten zeigen deutlich, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Es liest Gregorij H. von Leitis
Geschlossene Veranstaltung
Eine Veranstaltung der Hochschule für Philosophie München
Logo Hochschule für Philosophie München
 
Dienstag, 5. Juni 2018 um 19.00 Uhr
Österreichisches Kulturforum London
Rutland Gate 28
London SW7 1PQ
Viktor Frankl: Trotzdem Ja zum Leben sagen
unter der Schirmherrschaft von Anita Lasker-Wallfisch
In den 1920er Jahren begründete der Neurologe und Psychiater Viktor Frankl (1905 – 1997) die “Dritte Wiener Schule der Psychotherapie”, die sogenannte Logotherapie oder Existenzanalyse. In seinem Therapieansatz stellt er die Frage nach Sinn und Wert des Lebens in den Mittelpunkt.
Nachdem er den Holocaust als Einziger aus seiner Familie überlebt hatte, reflektiert Frankl über seine Erfahrungen im Konzentrationslager in dem berühmt gewordenen Buch „…trotzdem Ja zum Leben sagen“. Es zählt in den Vereinigten Staaten von Amerika zu den zehn einflussreichsten Büchern überhaupt. Weniger bekannt ist sein Stück „Synchronisation in Birkenwald: Eine metaphysische Konferenz“, das er 1946 schrieb. Anlässlich von Frankls 85. Geburtstag inszenierte Gregorij H. von Leitis mit der von ihm gegründeten Elysium Theater Company die Welturaufführung dieses Stückes in New York im Beisein des Autors.
Schon früh trat Frankl für Versöhnung ein, war er doch zutiefst davon überzeugt, daß allein Versöhnung einen Ausweg aus den Katastrophen des Krieges und des Holocaust weisen könne.
Gerade diese Akzente im Werk Viktor Frankls – Sinnerfahrung, auch im Leid und im Leiden, und Versöhnung mit sich selbst und mit der Welt als Voraussetzung für ein Heilwerden der Welt und der Gesellschaft – sind heute aktueller denn je.
Die literarische Collage will Einblick in Viktor Frankls Gedankenwelt geben und Kernaussagen seiner Logotherapie vorstellen.
Konzept & Einführung: Michael Lahr
Es liest: Gregorij H. von Leitis
Eintritt: frei
Eine Veranstaltung des Austrian Cultural Forum London
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Austrian Cultural Forum London
 
Mittwoch, 30. Mai 2018 um 20.00 Uhr
Ehem. Pfarrkirche St. Martin
Wilhelmstrasse
79379 Müllheim
Haß ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Der immer stärker werdende Antisemitismus und Rassismus und die vielen Terroranschläge und rechtsextremen Gewalttaten zeigen deutlich, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Es liest Gregorij H. von Leitis
Eine Veranstaltung des MB Musik- und Kulturvereins e.V.
Logo MB Musik- und Kulturvereins e.V.
 
Dienstag, 22. Mai 2018 um 19.30 Uhr
Pfarrsaal von St. Ursula
Kaiserplatz 13 A
80803 München
Nietzsches Denkweg
Vom protestantischen Pfarrhaus zum „Anti-Christ“
Eine eigenwillige Annäherung an Luther und den Protestantismus zum 500jährigen Jubiläum der Reformation
Immer wieder setzte sich der Philosoph Friedrich Nietzsche (1844 – 1900) in seinen Werken mit dem Christentum auseinander und unterzog die katholische und protestantische Kirche heftiger Kritik. Als Stachel im Fleisch wollte er die dekadente Gesellschaft und Kultur seiner Zeit aus ihrem behäbigen Wohlgefühl herausreißen.
Nietzsches Ausspruch „Gott ist tot“ machte ihn in den Augen seiner Zeitgenossen zum Antichristen. Als „Prophet des Übermenschen“ wetterte er gegen die sinnentleerte phrasenhafte Moralität seiner Zeitgenossen und bemühte sich um eine Neubegründung der Moral „Jenseits von Gut und Böse“. Wo die Gebote sagen, „Du sollst“, solle der Mensch sagen: „Ich will.“ Der Mensch solle lernen, selber zu laufen und zu fliegen, statt von „Gott“ und Dogmen gestoßen zu werden.
In seinem heftigsten Buch „Der Anti-Christ. Fluch auf das Christentum“ überzog er die christlichen Konfessionen und die Kirchen mit beißendem Spott. Doch die Gestalt Jesu Christi blieb stets von aller Kritik verschont. An Jesus schätzte Nietzsche die vollkommene Einheit von Lehre und Leben.
Aufgewachsen in einem protestantischen Pfarrhaus und besonders durch seine Mutter mit der pietistisch-erwecklichen Frömmigkeit in Berührung gekommen, schrieb sich Nietzsche anfangs als Student für Theologie und Philologie ein, wendete sich aber im ersten Bonner Studienjahr vom Christentum ab, gab sein Theologiestudium auf und entschied sich für die Philologie. Während seiner Professur im „frommen Basel“ trifft er erneut im Baseler Bürgertum auf die pietistische Spielart des Protestantismus. Die Lektüre des damals tabuisierten Hölderlin, das Studium der Antike und die Begegnung mit der Philosophie Schopenhauers und schließlich die Freundschaft mit Richard Wagner und die Auseinandersetzung mit dessen Musik setzen einen Emanzipationsweg in Gang, der aus Nietzsche einen der großen kritischen Diagnostiker seiner Zeit, einen Moralisten und brillanten Aufklärer werden ließ, aber auch einen der prononciertesten Kritiker des Christentums. Im Platonismus sah Nietzsche das Grundübel der abendländischen Geistestradition. Der platonische Idealismus hat Nietzsche zufolge einen unheilvollen Dualismus zwischen Gott und Welt zementiert, und damit letztlich zu Feindschaft und Hass gegenüber der natürlichen diesseitigen Welt geführt. Diese Kritik galt in erster Linie dem Dogmatismus und der Moral des Christentums.
Michael Lahr rekonstruiert in seiner Einführung den außergewöhnlichen Denkweg Nietzsches
Gregorij von Leitis liest Schlüsselstellen aus Nietzsches Werk
Eintritt: Frei – Spenden für die Arbeit von Elysium – between two continents sind herzlich willkommen
Eine Veranstaltung von Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive in Kooperation mit der Pfarrei St. Ursula München-Schwabing
Logo Pfarrverband Alt-Schwabing
 
Mittwoch, 16. Mai 2018 um 19.00 Uhr
Evangelische Kirche „Zum Heilsbronnen“
Heilbronner Str. 20
10779 Berlin
Widerstand des Herzens
Der Aufstand der Berliner Frauen in der Rosenstrasse 1943
in Erinnerung an den 75. Jahrestag des Protests in der Rosenstrasse
unter der Schirmherrschaft von Rabbiner Prof. Dr. Ismar Schorsch, emeritierter Kanzler des Jewish Theological Seminary New York und ehemaliger Präsident des Leo Baeck Instituts
In seinem bahnbrechenden preisgekrönten Buch „Widerstand des Herzens“ (englisch 1996, deutsch 1999) ging der amerikanische Historiker und Harvard-Absolvent Nathan Stoltzfus der Geschichte jener mutigen Frauen nach, die im Winter 1943 in der Berliner Rosenstrasse gegen die Deportation ihrer jüdischen Männer demonstrierten und durch ihren offenen Protest schließlich die Nazis in die Knie zwangen. Sein Buch basiert auf zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen. Er sprach mit Überlebenden, konnte aber auch auf Täterseite einen Interviewpartner gewinnen, nämlich einen ehemaligen Staatssekretär in Goebbels Propagandaministerium.
Allgemeine Berühmtheit erlangte das Schicksal dieser tapferen Frauen erst durch den 2003 erschienenen Kinofilm „Rosenstrasse“ von Margarethe von Trotta.
Die Ereignisse in der Rosenstrasse zeigen zweierlei: 1.) Es war möglich, im „Dritten Reich“ kollektiv zu protestieren. Diese Erkenntnis trifft die deutsche Öffentlichkeit noch viele Jahre nach dem Krieg ins Mark.
2.) wird deutlich, wie Menschen, deren Existenz durch das politische Regime im Innersten bedroht wurde – hier die „arischen“ Frauen, deren jüdische Ehemänner verhaftet wurden – in der gemeinsamen Widerstandsaktion ein politisches Bewusstsein entwickelten. Diese Erkenntnis ist auch heute aktuell.
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Es liest Gregorij H. von Leitis
Eintritt: frei
Eine Veranstaltung von Elysium – between two continents e.V und The Lahr von Leitis Academy & Archive in Kooperation mit der Evangelischen Kirche „Zum Heilsbronnen“
Logo Evangelischen Kirche „Zum Heilsbronnen“
 
Donnerstag, 26. April 2018
Elysium Office
New York City
„Wir sind die Letzten, fragt uns aus, wir sind zuständig“
in Erinnerung an den 25. Todestag des Exil-Schriftstellers Hans Sahl
Roundtable Lunch
Gregorij von Leitis liest aus dem Werk von Hans Sahl
Einführung: Michael Lahr
Die Lesung präsentiert Erinnerungen an ein bewegtes Leben zwischen den Kontinenten, Stimmungsbilder eines Schicksals in der Emigration und pointenreiche Beobachtungen eines großen Zeitzeugen des jüdisch-intellektuellen Exodus aus Deutschland
Geschlossene Veranstaltung
Eine Veranstaltung von Elysium – between two ocntinents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
 
Donnerstag, 19. April 2018 um 19.00 Uhr
Österreichisches Kulturforum Washington
3524 International Court
Washington, DC 20008
Hass ist ein Mangel an Fantasie
Eine literarische Collage – Ein Mut machendes Zeugnis
unter der Schirmherrschaft von Prof. Felix Kolmer (Prag), Advisor / Foundation for Holocaust Victims
mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber
Der immer stärker werdende Antisemitismus und Rassismus und die vielen Terroranschläge und rechtsextremen Gewalttaten zeigen deutlich, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer künstlerischen Imagination, ihrer schöpferischen Kraft und ihrer kreativen Energie stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Die von ihnen überlieferten Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Es liest Gregorij H. von Leitis
Eine Veranstaltung der Österreichischen Botschaft Washington
Logo ACF Washington
 
Donnerstag, 5. April um 12.00 Uhr
The Lotos Club
5 East 66th Street
New York, NY 10065
Verleihung des 31. Erwin Piscator Preises
(der Erlös dient zur Förderung des internationalen Bildungsprogramms von Elysium und The Lahr von Leitis Academy & Archive)
Der 1968 geborene US-amerikanische Dramatiker J.T. Rogers erhält den 31. Erwin Piscator Preis. Seine Stücke sind im besten Sinne des Wortes "politisches Theater" und befeuern den öffentlichen Diskurs. Die von ihm auf der Bühne dargestellten Geschichten spielen vor dem Hintergrund großer politischer Brüche, die Protagonisten kämpfen gegen die sich entfaltenden weltpolitischen Ereignisse und werden durch diesen Kampf dauerhaft geprägt. Sein 2016 uraufgeführtes Stück "Oslo" handelt von den geheimen Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation, die 1993 zur Unterzeichnung des Friedensvertrages von Oslo führte. Es wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Lucille Lortel Award für das beste Stück, zwei Obie Awards und zwei Tony Awards, sowie dem New York Drama Critics' Circle Preis. Nachdem "Oslo" am Broadway große Erfolge gefeiert hat, spielt es zur Zeit im Londoner West End. Rogers' Stück "The Overwhelming" beschäftigt sich mit dem Völkermord in Ruanda. Sein Bühnenstück "Blood and Gifts" thematisiert den politischen Machtkampf um Afghanistan in den 1980er Jahren. Rogers' Stücke wurden bislang in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien, Israel und Deutschland auf die Bühne gebracht. J.T. Rogers hat das hochangesehene Stipendium der John Simon Guggenheim Gedächtnis Stiftung gewonnen und wurde von seiner Alma Mater, der Universität von North Carolina mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.
Die Mäzenin Jolana Blau wird für ihre Förderung von Kunst und Kultur und ihren Einsatz für Versöhnung und Völkerverständigung mit dem Piscator Ehrenpreis in Erinnerung an Maria Ley Piscator ausgezeichnet. Im slowakischen Bánovce nad Bebravou geboren, hat Jolana Blau die Verfolgung der Juden und den Holocaust überlebt und wurde 1945 gemeinsam mit ihrer Mutter von russischen Truppen im Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt befreit. Nach dem Prager Frühling emigrierte sie über Österreich in die USA.
Seit 2003 unterstützt Jolana Blau intensiv das Anliegen und die Arbeit von Elysium - between two continents. Seit einigen Jahren ist sie Vizepräsidentin des Vorstandes von Elysium in New York. Über ihr Engagement sagt sie selbst: "Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, möchte ich, dass meine Enkelkinder und die junge Generation, die heute aufwächst, nicht vergessen. Sie sollten niemals vergessen. [...] Eine Botschaft, die wir aus dieser Zeit auf jeden Fall mitnehmen sollten ist die: Niemals egoistisch zu sein und anderen Menschen zu helfen, wo immer wir können. Wir sollten dankbar sein für alles, was wir haben und es mit unseren Mitmenschen teilen."
Eintritt: $ 350 (der steuerlich absetzbare Spendenanteil beträgt $ 240)
Für weitere Informationen und um eine Einladung zugeschickt zu bekommen, kontaktieren Sie bitte Michael Lahr.
 
Montag, 5. März 2018
Elysium Büro
New York City
Wissenschaft als Beruf
Roundtable Lunch
Prof. Dr. Matthias Bormuth, Inhaber der Heisenberg-Professur für Vergleichende Ideengeschichte an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg spricht über den bahnbrechenden Vortrag, den der Soziologe und Ökonom Max Weber vor 100 Jahren gehalten und später als Aufsatz veröffentlicht hat.
Geschlossene Veranstaltung
Eine Veranstaltung von Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive
 
Dienstag, 27. Februar 2018 um 18.00 Uhr
Deutsches Generalkonsulat New York
871 United Nations Plaza
New York, NY 10017
Widerstand des Herzens
Der Aufstand der Berliner Frauen in der Rosenstrasse 1943
in Erinnerung an den 75. Jahrestag des Protests in der Rosenstrasse
unter der Schirmherrschaft von Rabbiner Prof. Dr. Ismar Schorsch, emeritierter Kanzler des Jewish Theological Seminary New York und ehemaliger Präsident des Leo Baeck Instituts
In seinem bahnbrechenden preisgekrönten Buch „Widerstand des Herzens“ (englisch 1996, deutsch 1999) ging der amerikanische Historiker und Harvard-Absolvent Nathan Stoltzfus der Geschichte jener mutigen Frauen nach, die im Winter 1943 in der Berliner Rosenstrasse gegen die Deportation ihrer jüdischen Männer demonstrierten und durch ihren offenen Protest schließlich die Nazis in die Knie zwangen. Sein Buch basiert auf zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen. Er sprach mit Überlebenden, konnte aber auch auf Täterseite einen Interviewpartner gewinnen, nämlich einen ehemaligen Staatssekretär in Goebbels Propagandaministerium.
Allgemeine Berühmtheit erlangte das Schicksal dieser tapferen Frauen erst durch den 2003 erschienenen Kinofilm „Rosenstrasse“ von Margarethe von Trotta.
Die Ereignisse in der Rosenstrasse zeigen zweierlei: 1.) Es war möglich, im „Dritten Reich“ kollektiv zu protestieren. Diese Erkenntnis trifft die deutsche Öffentlichkeit noch viele Jahre nach dem Krieg ins Mark.
2.) wird deutlich, wie Menschen, deren Existenz durch das politische Regime im Innersten bedroht wurde – hier die „arischen“ Frauen, deren jüdische Ehemänner verhaftet wurden – in der gemeinsamen Widerstandsaktion ein politisches Bewusstsein entwickelten. Diese Erkenntnis ist auch heute aktuell.
Konzept und Einführung: Nathan Stoltzfus und Michael Lahr
Es liest Gregorij von Leitis
Eintritt: frei – Reservierungen sind erforderlich und können hier gemacht werden
Eine Veranstaltung des Deutschen Generalkonsulates New York in Kooperation mit Elysium – between two continents e.V und The Lahr von Leitis Academy & Archive
Logo Deutsches Generalkonsulat New York
 
Dienstag, 6. Februar 2018 um 19.30 Uhr
Pfarrsaal von St. Ursula
Kaiserplatz 13 A
80803 München
Widerstand des Herzens
Der Aufstand der Berliner Frauen in der Rosenstrasse 1943
in Erinnerung an den 75. Jahrestag des Protests in der Rosenstrasse
unter der Schirmherrschaft von Rabbiner Prof. Dr. Ismar Schorsch, emeritierter Kanzler des Jewish Theological Seminary New York und ehemaliger Präsident des Leo Baeck Instituts
In seinem bahnbrechenden preisgekrönten Buch „Widerstand des Herzens“ (englisch 1996, deutsch 1999) ging der amerikanische Historiker und Harvard-Absolvent Nathan Stoltzfus der Geschichte jener mutigen Frauen nach, die im Winter 1943 in der Berliner Rosenstrasse gegen die Deportation ihrer jüdischen Männer demonstrierten und durch ihren offenen Protest schließlich die Nazis in die Knie zwangen. Sein Buch basiert auf zahlreichen Interviews mit Zeitzeugen. Er sprach mit Überlebenden, konnte aber auch auf Täterseite einen Interviewpartner gewinnen, nämlich einen ehemaligen Staatssekretär in Goebbels Propagandaministerium.
Allgemeine Berühmtheit erlangte das Schicksal dieser tapferen Frauen erst durch den 2003 erschienenen Kinofilm „Rosenstrasse“ von Margarethe von Trotta.
Die Ereignisse in der Rosenstrasse zeigen zweierlei: 1.) Es war möglich, im „Dritten Reich“ kollektiv zu protestieren. Diese Erkenntnis trifft die deutsche Öffentlichkeit noch viele Jahre nach dem Krieg ins Mark.
2.) wird deutlich, wie Menschen, deren Existenz durch das politische Regime im Innersten bedroht wurde – hier die „arischen“ Frauen, deren jüdische Ehemänner verhaftet wurden – in der gemeinsamen Widerstandsaktion ein politisches Bewusstsein entwickelten. Diese Erkenntnis ist auch heute aktuell.
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Es liest Christa Pillmann, Theater- und Filmschauspielerin (Ein Sommernachtstraum, SOKO 5113, Der Bulle von Tölz etc.) und Ensemble-Mitglied von Elysium
Eintritt: frei – Spenden für die Arbeit von Elysium – between two continents e.V. sind herzlich willkommen.
Eine Veranstaltung von Elysium – between two continents e.V und The Lahr von Leitis Academy & Archive in Kooperation mit der Pfarrei St. Ursula München-Schwabing.

LogoPfarrverband Alt-Schwabing

 
Dienstag, 23. Januar 2018 um 19.30 Uhr
Karl Jaspers-Gesellschaft e.V.
Unter den Eichen 22
26122 Oldenburg
Die Zeit hat unser Herz pervertiert
Lesung aus dem Werk von Stefan Zweig
In einem Brief an Richard Strauss schrieb Stefan Zweig einmal: „Allen wirklichen Kunstwerken wohnt die Kraft inne, Widerstände zu besiegen.“ Zweig war Realist genug, um zu sehen, wie die Welt um ihn herum wirklich war. Doch er bleibt nicht bei der Abbildung dieser erlebten Welt stehen. Seine Bücher treiben uns an, Energien zu entwickeln zur Beseitigung der geschilderten Missstände. Jede Zeile fordert uns als seine Leser heraus, die eigene Trägheit des Herzens zu überwinden.
1881 in Wien geboren, wuchs Stefan Zweig in einem großbürgerlichen Elternhaus auf. Die Erfahrungen des 1. Weltkrieges machten ihn zu einem Pazifisten. Gemeinsam mit seinem väterlichen Freund Romain Rolland setzte er sich nach 1918 für die friedliche Vereinigung Europas ein.
Bis zum Alter von 52 Jahren veröffentlichte Zweig etliche Bücher und Theaterstücke und warb in zahlreichen Vorträgen für ein geistig geeintes Europa, in dem Nationalismus und Revanchismus keinen Platz haben sollten.
Nach der Machtergreifung durch die Nazis emigrierte er nach England. Seine Bücher wurden von den Nazis verbrannt. Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges erkannte Zweig, dass der Traum eines im Geist des Humanismus geeinten Europa endgültig zerstört sei. Er ließ sich im brasilianischen Petropolis nieder. Der fortschreitende Krieg und die immer düsterer werdenden Aussichten in Europa bedrückten ihn schließlich so sehr, dass er in der Nacht vom 22. Februar 1942 Selbstmord beging.
Konzept und Einführung: Michael Lahr
Es liest Gregorij H. von Leitis
Eintritt: € 7,- / € 5,- (erm.)
Weitere Informationen: Tel.: 0441-361 423 91
Eine Veranstaltung der Karl Jaspers-Gesellschaft e.V.
in Kooperation mit Elysium – between two continents und The Lahr von Leitis Academy & Archive

Logo Karl Jaspers-Gesellschaft

 
 
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