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Gregorij H. von Leitis
Michael Lahr
 
 
 
Die Gründer - Michael Lahr
 
Michael Lahr
studierte Philosophie und Erwachsenenbildung an der Hochschule für Philosophie in München und an der Jesuiten-Universität Centre Sèvres in Paris. 1990 wurde er als Stipendiat ins Cusanuswerk aufgenommen. Von 1991 bis 1994 war er Mitglied der Bildungskommission des Cusanuswerkes.
Michael Lahr ist Co-Autor des Essay-Bandes Bilder des Menschen, zu dem er einen Artikel über Emmanuel Lévinas mit dem Titel Der jüdische Humanismus und das Konzept der Verantwortung beisteuerte. Sein Aufsatz über Nietzsches Einfluß auf die französische Gegenwartsphilosophie: Spurensuche im Werk Michel Foucaults wurde im Jahrbuch des Nietzsche-Forums München e.V. veröffentlicht. Als Spezialist zu Erwin Piscator, dem Gründer des politischen und epischen Theaters, hat er die Ausstellung Erwin Piscator: Politisches Theater im Exil kuratiert, die bislang in Bernried, New York, Catania, Salzburg und München zu sehen war.
Foto: Michael Lahr. © Adriana Talpos
 
Münchner Merkur zur Eröffnung der Ausstellung über Erwin Piscator: „In sechsmonatiger Recherchearbeit hat Lahr Fotos, persönliche Briefe, Collagen Zeichnungen und Plakate zusammengetragen. Und so sieht man nun in der übersichtlich und klar angeordneten Ausstellung die großen Namen des amerikanischen Theaters wie Tennessee Williams, Tony Curtis, Harry Belafonte, Walther Matthau oder Shelley Winters auf über siebzig Fotografien nicht nur bei intensiven Bühnenproben, sondern auch auf seltenen Aufnahmen, wie denen von Arthur Miller und Piscator am gemütlichen Gartentisch oder einem in Badeklamotten gekleideten Marlon Brando inmitten von Schauspielstudenten beim Sommer-Theater auf grüner Wiese.“ Die Salzburger Volkszeitung schrieb 2008 über die Piscator-Ausstellung: „Im Mozarteum ist diesem Weltenbummler der Bühne nun eine Schau gewidmet worden, die anhand zahlreicher Fotos, Schriften, Zitate und Videos Einblick in ein reichhaltiges Künstlerleben gewährt.“
Als Programmdirektor von Elysium hat er zahlreiche Werke von Künstlern ausgegraben, die unter dem Druck des Nazi-Regimes ihre Heimat verlassen mussten oder ermordet wurden. Viele dieser Kompositionen wurden in Konzerten in Europa und den USA zum ersten Mal aufgeführt. Er zeichnete u.a. verantwortlich für die Programme Musik aus Theresienstadt und Entartete Musik. Zu allen Elysium-Programmen gibt er einführende Referate; gleichzeitig hält er regelmäßig Vorträge über Fragestellungen von allgemeiner gesellschaftlicher und politischer Bedeutung. Er hat u.a. referiert im St. Norbert’s College in De Pere, Wisconsin, in der American Academy Berlin, im Lessing-Museum Kamenz, im Leo Baeck Institute New York, in der Ludwig-Maximilians-Universität München, im Deutschen Haus der New York University, in der Universität in Catania / Sizilien, in der Universität Mozarteum Salzburg, in der Vytautas-Magnus-Universität Kaunas und der Universität in Vilnius. Im Januar 2011 hielt er in der deutschen Botschaft in Delhi / Indien einen Vortrag zu „Nietzsches Erleuchtung“, den er im Februar 2011 im Deutschen Haus der New York University wiederholte, und danach bei den Freunden deutscher Sprache in Greenwich, CT, im Atelier von Schoeler in München, in der Residenz des deutschen UN-Botschafters in New York und im Nietzsche-Forum München hielt.
2006 führte er Regie in der Elysium-Produktion Neue Anfänge: Fragmente einer Zeit, 2008 zeichnete er verantwortlich für das Programm Fundstücke: Musikalisch-literarischer Streifzug durch das Lahr von Leitis Archiv, 2009 für „Erinnern – Für die Zukunft“. 2010 konzipierte er das Programm „Nach uns die Sintflut? – eine Montage“ und 2011 die Collage „Das Evangelium nach Kafka“. Die Süddeutsche Zeitung schrieb über Neue Anfänge: „Michael Lahr inszeniert den Abend mit leichter Hand und einem großen Gespür für die unmittelbare Nähe von Schmerz und Lebenslust in dieser Zeit.“ Münchner Merkur kommentierte die Aufführung von Erinnern – Für die Zukunft: „Bewegter Beifall dankte für das literarisch, historisch und menschlich große Lesekonzert (…) von Michael Lahr hörspielreif zusammengefügt.“ Die Rhein-Zeitung schrieb über Erinnern – Für die Zukunft: „das eindrucksvolle Programm brachte die Besucher im Neuwieder Roentgen-Museum zum Nachdenken.“ Der Münchner Merkur zu Das Evangelium nach Kafka: „Michael Lahr, der Elysium-Spezialist für seltenes Archivmaterial, besorgte die musikalisch-literarische Collage. Wie stets gab es bei Elysium dazu weder Belehrung nach Zeigefinger. Die Kunst stand ganz für sich. (…) Arrangeur Michael Lahr hatte die Zusammenstellung ‚Das Evangelium nach Kafka’ genannt, also die ‚Frohbotschaft’, denn auch bei Kafka zeige sich manchmal ein froh machender Unterton’.“
Michael Lahr ist Executive Director von The Lahr von Leitis Academy & Archive und in dieser Funktion verantwortlich für das akademisch-pädagogische Programm. Er ist außerdem Zweiter Vorsitzender der Erwin Piscator Award Society, Co-Direktor des Elysium Festivals Bernried und Mitglied im Beirat des Nietzsche-Forums München e.V. und des Leon Askin Forums Wien.
 

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